Fatih Akin
Fatih Akin ein deutscher Filmregisseur mit türkischer Abstammung. Fatih Akin wurde am 25. August 1973 in Hamburg geboren. Doch der Job als Filmregisseur reicht ihm nicht zu gern ist er Drehbuchautor, Schauspieler und Produzent in einer Person. Seine Kariere begann Fatih Akin mit Kurzfilmen. Im Jahr 1994 kam der erste Kurzfilm „Das Ende“ heraus mit einer Laufzeit von etwa 9 min. Bei diesem Kurzfilm führte Fatih Akin Regie.
Es folgte ein Jahr später 1995 ein weiterer Kurzfilm mit dem Titel „Sensin – Du bist es!“ an dem er Regie führte und das Drehbuch dazu schrieb. Der dritte Kurzfilm folge ein weiteres Jahr 1996 später mit dem Titel „Getürkt“ auch hier führte er Regie und Drehbuch.
Danach war ein Jahr Schaffenspause angesagt und Kraft sammeln angesagt. Denn 1998 erschein seine erster Spielfilm „Kurz und schmerzlos“ bei dem Fatih Akin ebenfalls Regie führte und das Drehbuch dazu schrieb.
1999 belegte Fatih Akin im Film Black Souls (Kismet) neben Steffen Wink, Jule Ronstedt und Axel Milberg eine weitere Hauptrolle. Danach war wieder Arbeit hinter der Kamera angesagt. Im Jahr 2000 kam „Im Juli“ heraus.
Für seine Arbeit „Im Juli“ bekam Fatih Akin den Jupiter als bester Regisseur überreicht. Ab da folge ein Preis nach dem anderem. 2007 gab es sogar eine Nominierung als Bester fremdsprachiger Film für die Oscarverleihung 2008. Titel des Filmes ist „ Auf der anderen Seite“.
Im April wurde im Untergeschoss der Smullin Hall der Film „Im Juli“ gezeigt. Und das natürlich in der Originalversion mit englischen Untertitel. Das nennt man Völkerverständigung pur. Unterm Strich hat es Fatih Akin ins Lager der Filmregisseure geschafft. Dieses Jahr gab es sogar einen Spezialpreis der Jury der Filmfestspiele von Venedig für „Soul Kitchen“.
Aus Protest gegen das Schweizer Bauverbot für Minarette hat Fatih Akin die Teilnahme an der Premiere seines neuen Films in der Schweiz abgesagt. „Dieser Volksentscheid widerspricht meinem Verständnis von Humanismus, Toleranz und dem Glauben daran, dass ein harmonisches Miteinander von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Rasse und Religion möglich sein muss“, schreibt er in einem offenen Brief an die Schweizer Presse. „Da ich Kind moslemischer Eltern bin, die in Minaretten keinen politischen Islam, sondern lediglich die vollständige Architektur ihrer Gotteshäuser sehen, fühle ich mich durch den Volksentscheid auch persönlich betroffen.“ Deshalb wird Fatih Akin am 16. Dezember nicht zur Schweizer Premiere seines Films „Soul Kitchen“ erscheinen. „Ich möchte durch meine Abwesenheit meinen Unmut ausdrücken. Mehr liegt leider nicht in meiner Hand.“
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