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Gold- von der Vergangenheit bis zur Gegenwart

Veröffentlicht von on Donnerstag, 16 Dezember 2010Kein Kommentar

Das Gold schon sehr früh von den Menschen verwendet wurde, liegt daran, dass es gediegen ist, also in der Natur vorkommt und nicht durch chemische Methoden von Erzen getrennt werden muss.

Zusätzlich hat es gute Eigenschaften, die die Verarbeitung dieses Edelmetalls besonders leicht machen. Dazu gehören unter anderem eine verhältnismäßig niedrige Schmelztemperatur und eine gute Legierbarkeit mit anderen Werkstoffen. Was Gold allerdings für die Schmuckindustrie so wertvoll macht, ist seine hohe Korrosionsbeständigkeit. Es verliert mit den Jahren nie an Glanz und zeichnet sich durch eine hohe Qualität aus.

Diese Aspekte waren vermutlich bereits in der Kupferzeit Grund für die Verarbeitung von Gold.
Funde lassen sich auf eine Goldverarbeitung in Europa bereits zwei tausend Jahre vor Christus hinweisen. Bereits die Bibel, beziehungsweise das altes Testament, spricht im Bezug auf Moses und den zehn Geboten von goldenen Götzenbildern. Das alte Volk der Mochica aus Peru, konnte schon im ersten Jahrtausend auf eine lange Geschichte und Tradition der Goldverarbeitung zurückblicken. Sie beherrschten dieses Kunstwerk sehr gut und waren in der Lage verschiedene Legierungen und Vergoldungen herzustellen. Meist wurden die fertigen Produkte, zu rituellen Opferungen oder Festen verwendet. Gold war schon immer sehr begehrt, vor allem in Europa, Asien und Afrika. Und gerade weil es so begehrt war, wuchs die Gier der Menschen auf es immer mehr und wurde schließlich zum Auslöser vieler Kriege. Die alten Römer zum Beispiel, beuteten ganze Länder, wie Spanien, Asien und Germanien, auf der Suche nach Gold aus.
Bereits im Mittelalter träumten viele davon Gold synthetisch herzustellen, was bis heute allerdings nicht möglich ist.

Nachdem Christoph Kolumbus viele Goldbestände in Mittel- und Südamerika fand, war dies für die  Europäer insbesondere für die Spanier, Grund die bestehende einheimische Kultur zu zerstören, um große Mengen an Gold zu fördern. Aufgrund dessen wurde Spanien zeitweilig zum reichsten Land Europas. Aber dies blieb nicht von langer Dauer, da die Goldmengen, viele Nationen anzog und für den sogenannten „Goldrausch“ sorgte. Dabei wurden im 19.Jahrhundert ganze Kontinente mit ihren Goldbeständen, wie Australien, Afrika und natürlich weite Gebiete Amerikas, vollkommen ausgeschöpft. Jedoch verhalf diese Massenbewegung an Gold hungrigen nur wenigen zum Reichtum.

Heute hat Gold einen erheblichen Einfluss auf die Wirtschaft und kann durch starke Schwankungen erhebliche Auswirkungen auf das soziale Leben vieler Staaten haben, die von der Goldförderung lebt. Afrika und Brasilien beispielsweise sind so sehr von der Goldgewinnung und dem Goldankauf vieler Nationen abhängig, dass eine Schwankung im Goldkurs, zu einer erheblichen Verarmung führt.

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