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Schulden – Armut – traumatische Situation für insolvente Menschen

Veröffentlicht von on Donnerstag, 13 Mai 20101 Kommentar

Deutschland ist im Umbruch begriffen.
Es ist schon verwunderlich aber immer (wieder), wenn die Wirtschaftselite nach Gelder schreit, stehen (Steuer) Gelder sofort zur Verfügung. Wenn das Volk auf Lösungen hofft, Lösungen die zwingend erforderlich sind um ein menschenwürdiges Dasein zu bestreiten,  lässt Vater Staat uns am langen Arm verhungern!

Nichts bleibt mehr wie es war. Über ca. 5 Millionen Beschäftigte in Deutschland arbeiten für Bruttostundenlöhne von weniger als 7,50 EUR. Da wundern sich die Politiker, dass bei einem solchen Stundenlohn Hartz IV vorprogrammiert ist und damit auch die zu nehmende Überschuldung. Immer mehr Privathaushalte in Deutschland gelten als verschuldet – Tendenz steigend. Nicht selten geraten Menschen zu dem durch Kreditaufstockungen oder Umschuldungen in eine Schuldenfalle.

Betrachten wir doch einmal die Lage in unserem Land ganz nüchtern. Unsichere und schlecht bezahlte Arbeitsplätze nehmen überhand, Hunderttausende, können trotz Arbeit Ihren Lebensunterhalt nicht aus eigener Kraft sichern. Auch wenn es der Wirtschaft in Deutschland (gut) geht – die Überschuldung nimmt zu. Sie trifft vor allem Familien, Alleinerziehende und Kinder. Geht diese Entwicklung so weiter, werden die Unternehmer nicht mehr investieren und die Privatleute kein Geld mehr für Konsumgüter ausgeben, wobei das alles nur der Beginn einer allgemeinen Verarmung breiter Bevölkerungsschichten ist.

Um diesen Teufelskreis des Kaputt-Sparens, mangelnder Bereitschaft zu Investitionen und Konsumverzicht zu durchbrechen, wird es Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte brauchen.

Doch bis dahin wird es jeden Tag neue Opfer dieser Politik geben, bei den Arbeitnehmern, weil Sie ihren Job verlieren, da unter anderem die Aktiengesellschaften Milliarden Gewinne erzielen und zum Dank ihre Mitarbeiter vor die Tür setzen dürfen, bei den Hartz IV – Empfängern und Schuldnern  usw., weil sich alle gar nicht so schnell auf die veränderte Situationen einstellen können.

Arbeitslosenzentren und öffentliche Schuldnerberatungen werden in verschiedenen Bundesländern „bewusst“ an die kurze Leine gehalten um bei der nächsten Gelegenheit die Fördergelder wieder gekürzt zubekommen.

Die Zahlungsunfähigkeit von Bürgern quer durch alle gesellschaftlichen Schichten ist bereits zur traurigen Selbstverständlichkeit geworden.  Schulden sind dabei nicht nur ein finanzielles Problem, sondern wirken sich mit der Zeit stark auf die betroffenen Personen aus. Lustlosigkeit, Verlust von Lebensfreude, Ängste bis hin zu Depressionen und Sucht können die Folgen sein.

Wenn man bedenkt, dass im Jahre 2009 über 6,0 Millionen Bürger als überschuldet galten, da ihre Ausgaben über den Einnahmen lagen, wird einem schnell klar, dass das Tal der Tränen noch längst nicht durchschritten ist.

Es ist noch nicht lange her, dass das ehemalige Tabuthema „Arbeitslosigkeit“ aus der dunklen Ecke geholt und als das überhaupt größte sozialpolitische Problem aller Zeiten in den Mittelpunkt des Interesses gerückt ist. Die Zahlungsunfähigkeit in Deutschland ist derzeit noch ein Thema, über das man in den Medien noch wenig berichtet, denn die „Pleitiers haben keine Lobby. Doch die Folgen der Insolvenz für die Betroffenen und die Volkswirtschaft sind ähnlich schwerwiegend wie die der Arbeitslosigkeit.

Die Gefahr der privaten Insolvenz ist wie die der Arbeitslosigkeit allgegenwärtig und es kann jeden treffen; doch im Gegensatz zu den Problemen der Arbeitslosigkeit kann jeder Mitbürger sich aus eigener Kraft aus der Schuldenfalle befreien.

Der Ausweg vieler Betroffenen ist die Restschuldbefreiung!
Initiative Insolvenz Vitovec

Karl Bernhard Vitovec

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