Schulden Probleme in Deutschland – Initiative Insolvenz Vitovec – gibt zu bedenken
Die Zahlungsunfähigkeit von Bürgern quer durch alle gesellschaftlichen Schichten ist bereits zur traurigen Selbstverständlichkeit geworden.
Die ganze finanzielle Existenz scheint auf dem Spiel zu stehen, nicht selten ist sogar die Immobilie gefährdet. Aber Schulden gefährden nicht nur die finanzielle Situation einer Familie, Schulden haben auch starke negative Auswirkungen auf die Gesundheit besonders im bürokratischen Ablauf des Insolvenzverfahrens gehen die persönlichen Schicksale meist unter, gibt Vitovec zu bedenken.
In den Einzelgesprächen die Herr Vitovec organisiert sprechen die Betroffenen über das, worüber sie sonst aus Scham schweigen: über ihren finanziellen und sozialen Absturz, den Verlust von Partnern und Freunden, seelische Krisen und gesundheitliche Beschwerden. Leider werden immer noch zu oft die Betroffenen Menschen vergessen, die sich gar nicht trauen offen über ihre Situation zu sprechen.
Es ist aber ohne Zweifel, dass viele der überschuldeten Menschen immer noch nicht so aufgeklärt sind, dass sie die Möglichkeiten der Entschuldung richtig ausschöpfen.
Die Ursachen der Überschuldung sind allerdings vielfältiger Natur. Oftmals sind es unvorhersehbare Schicksalsschläge im privaten oder beruflichen Bereich, also Krankheit oder Arbeitslosigkeit, manchmal auch das Ergebnis von Unerfahrenheit oder Sorglosigkeit, Geldprobleme und das Darlehen kann nicht mehr bezahlt werden. Die Folgen sind für die Betroffenen in vielen Fällen einschneidend. Daher kann die Überschuldung zu wirtschaftlichen, sozialen und psychischen Schwierigkeiten führen, aus denen sich die Betroffenen aus eigener Kraft oftmals kaum wieder befreien können. Überschuldung wird damit häufig zum sozialen und wirtschaftlichen Problem, mit dem sich der Gesetzgeber beschäftigen muss.
Durch die Insolvenzordnung ist es zwar grundsätzlich für alle betroffenen Bürger möglich, innerhalb relativ kurzer Zeit (derzeit 6 Jahre) wieder schuldenfrei zu werden, dennoch sollte man überlegt an diese Sache herantreten und sich einen guten Helfer zur Seite nehmen. Je nach Ihrer persönlichen Situation kann ein unterschiedliches Vorgehen angebracht sein. Denn schließlich gibt es in der Insolvenzordnung nicht für alle eine begründete Hoffnung auf einen wirtschaftlichen und privaten Neuanfang!
Die gute Nachricht kam vor einigen Tagen vom Insolvenzrechtstag in Berlin. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) will, dass der betroffene Mensch ob Unternehmer oder Verbraucher nach einem Fehlstart möglichst schnell wieder auf die Beine kommt. Dafür soll die Wohlverhaltenszeit von sechs auf drei Jahre verkürzt werden.
Geht man jedoch derzeit davon aus, dass die Gesetzgebung im Insolvenzrecht immer noch nicht schlüssig genug ist, kommen verstärkt Fragen auf u. a. wie geht es in der Insolvenz weiter, muss ich überhaupt Insolvenz anmelden.
Eins sei gesagt, nicht immer ist ein Insolvenzverfahren angebracht, so Vitovec.
Das Ziel von Bernhard Vitovec ist es, vielen finanziell betroffenen Menschen durch ein Entschuldungsverfahren auf den richtigen Weg der Tatsachen zu bringen. Hierzu befasse Herr Vitovec sich auch verstärkt mit den – persönlichen und emotionalen – Themen für betroffene Menschen, da sich die Beratungsstellen und Anwälte mehr auf die rechtliche und fachliche Beratung konzentrieren. Auch haben die Betroffenen einen geschützten Raum in dem Sie gemeinsam, offen über ihre Probleme sprechen.
Die Schulden Initiative Insolvenz Vitovec, arbeitet seit Jahren erfolgreich an der Bereinigung von Schulden in Deutschland. Zu ihren starken Partnern gehören das Blaue Kreuz e.V. Krefeld Mitte, wie Rechtsanwälte, Sozialpädagogen, Sozialarbeiter, Lebensberater, Suchtberater und auch die Initiative Sucht & Sinn.
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